Bodenbearbeitungswerkzeuge – Ersatzteile
Ersatzteile statt neues Handwerkzeug
Ein verbogener Kultivatorzinken, eine gerissene Hackenkopfaufnahme oder ein verlorener Befestigungsbolzen muss nicht den Austausch des ganzen Werkzeugs bedeuten. Ersatzteile für Bodenbearbeitungswerkzeuge sind sinnvoll, wenn Stiel und Griff noch fest, rissfrei und angenehm in der Hand liegen – besonders vor der Frühjahrsarbeit im Beet oder Gemüsegarten.
Passform vor dem Kauf prüfen
Ein Foto allein reicht nicht aus. Vergleichen Sie Hersteller und Serie des vorhandenen Systems sowie die Art der Verbindung: Schraube, Hülse oder Rastverschluss. Messen Sie den Innendurchmesser der Aufnahme, den Stieldurchmesser und bei verschraubten Teilen den Lochabstand. Nur eine spielfreie Verbindung hält die Arbeitsstellung des Kopfes und verhindert, dass sich das Werkzeug beim Lockern verdreht.
- Bei Wechselkopfsystemen muss der Kopf ausdrücklich zum jeweiligen System passen.
- Kontrollieren Sie, ob Schrauben, Muttern oder Hülsen mitgeliefert werden oder wegen Rost ebenfalls ersetzt werden müssen.
Arbeitskopf passend zum Boden wählen
Zinken für lockere, humusreiche Erde sind nicht automatisch für harte oder steinige Böden geeignet. Stark verbogene Zähne, Risse oder ausgeschlagene Aufnahmen sprechen für einen Austausch. Ist auch der Stiel morsch oder die Aufnahme dauerhaft locker, ist ein komplettes Werkzeug oft die sicherere und langfristig günstigere Lösung.