Pflanzennahrung
Pflanzennahrung passend zur Kultur wählen
Im Hausgarten, auf dem Grundstück oder im Kleingarten benötigen Gemüse, Beerensträucher, Rasen und Balkonpflanzen nicht dieselbe Nährstoffversorgung. Wählen Sie Pflanzennahrung zuerst nach Pflanzenart und Entwicklungsphase: Ein Dünger für Gemüse und Obst sollte ausdrücklich für essbare Kulturen vorgesehen sein, während Moorbeetpflanzen wie Rhododendren einen auf ihren Bodenanspruch abgestimmten Dünger brauchen.
Form und Wirkung praktisch abwägen
Flüssigdünger und Konzentrate lassen sich bei Topfpflanzen sowie in schmalen Beeten gezielt dosieren, müssen aber häufiger ausgebracht und exakt verdünnt werden. Granulate sind für größere Flächen und Sträucher oft wirtschaftlicher; langsam wirkende Varianten reduzieren den Aufwand, beheben akute Mangelerscheinungen jedoch nicht sofort. Blattdünger ergänzt die Versorgung, ersetzt aber keine bedarfsgerechte Düngung über den Boden.
Dosierung nicht erhöhen
Blasse Blätter oder schwaches Wachstum können auch durch falschen pH-Wert, Trockenheit oder Staunässe entstehen. Daher Etikett, Aufwandmenge und Anwendungstermine beachten, trockene Pflanzen bei Bedarf zuerst gießen und keine ähnlich wirkenden Dünger kombinieren. Besonders junge, frisch gepflanzte oder geschwächte Pflanzen nur zurückhaltend versorgen.