Stiele & Schäfte
Stiel passend zum Werkzeugkopf wählen
Ein gebrochener Stiel bedeutet nicht automatisch, dass Schaufel, Rechen oder Axt ersetzt werden müssen. Entscheidend ist zuerst der Werkzeugkopf: Messen Sie Aufnahmeform, Durchmesser und Einstecktiefe und prüfen Sie, ob eine Keilnut, Schraubbohrung oder Systemverbindung vorhanden ist. Ein Stiel, der nur nach der Werkzeugbezeichnung ausgewählt wird, sitzt oft zu locker oder lässt sich nicht sicher befestigen.
Länge und Bauart für den Einsatz abstimmen
Für Spaten und Rechen ist ein gerader, zur Körpergröße passender Stiel bei längerem Arbeiten rückenfreundlicher. In engen Beeten oder zwischen Obstbäumen bleibt ein kürzeres Modell besser kontrollierbar. Axt- und Hammerstiele sind dagegen für dynamische Belastung geformt; sie sind kein Ersatz für einen einfachen Gerätestiel.
Holz oder wetterfester Werkstoff?
Holz liegt angenehm in der Hand und dämpft Schläge gut, braucht aber trockene Lagerung und sollte keine Risse, Splitter oder große Äste aufweisen. Komposit- oder Glasfaserstiele sind unempfindlicher gegen Feuchtigkeit, lassen sich bei Beschädigung jedoch meist nicht sinnvoll nacharbeiten. Rechnen Sie bei der Montage gegebenenfalls mit einem passenden Keil oder einer Schraube.
Nach dem Einsetzen den festen Sitz kontrollieren; bei Spiel oder Rissen darf das Werkzeug nicht für Hebel- oder Schlagarbeiten verwendet werden.