Sicheln
Sicheln für präzise Handarbeit im Garten
Eine Sichel ist sinnvoll, wenn hohes Gras, Unkraut oder weiche Kräuter an Zäunen, unter Obstbäumen, an Beeträndern oder auf kleinen Böschungen stehen. Sie arbeitet leise, ohne Strom und ohne Vorbereitung – jedoch vor allem auf kleinen Flächen und dort, wo ein Mäher schlecht hinkommt.
Klinge passend zum Bewuchs wählen
Für Gras und weiche Unkräuter eignet sich eine scharfe, gebogene Klinge, die sich nah am Boden kontrolliert führen lässt. Eine kürzere Klinge ist zwischen Beeten, Sträuchern und Pfosten wendiger; eine längere erfasst pro Zug mehr Bewuchs, braucht aber mehr Platz. Sicheln sind nicht für dicke Äste oder verholzte Triebe gedacht – dafür ist eine Astschere oder Säge die bessere Wahl.
Sicher und dauerhaft einsatzbereit
Ein fester, rutschhemmender Griff und eine ausgewogene Bauform entlasten bei längerer Arbeit. Vor dem Schneiden Gelände auf Steine, Draht und Glas prüfen: Solche Hindernisse beschädigen die Schneide schnell. Nach der Arbeit Pflanzenreste entfernen, die Klinge trocknen und leicht vor Korrosion schützen. Eine scharfe Sichel schneidet sauberer und erfordert deutlich weniger Kraft.