Gartenfräsen
Gartenfräse passend zu Boden und Beet auswählen
Wer im Frühjahr den Gemüsegarten nach dem Winter lockern, Kompost einarbeiten oder eine lange ungenutzte Parzelle auffrischen will, sollte zuerst den Boden beurteilen. Für leichte, bereits bearbeitete Erde genügt meist eine handliche Gartenfräse. Verdichteter Lehm, Rasenreste oder harte, trockene Flächen verlangen nach einer stabileren Maschine mit ausreichendem Arbeitsgewicht und robusten Messern. In schwierigem Boden sind mehrere flache Durchgänge sinnvoller als ein tiefer Arbeitsgang.
Arbeitsbreite und Antrieb im Alltag
Messen Sie das engste Gartentor und die Wege zwischen Beeten, bevor Sie kaufen. Schmale Modelle sind zwischen Reihen und Rabatten leichter zu führen; größere Arbeitsbreiten sparen Zeit auf offenen Flächen. Üblich sind etwa 20 bis 100 cm Arbeitsbreite. Für die Beetvorbereitung reichen häufig 15 bis 30 cm Arbeitstiefe, abhängig von Boden und Bauart.
Elektro-Gartenfräsen passen zu Flächen nahe einer Steckdose, Akku-Modelle bieten Bewegungsfreiheit bei begrenzter Laufzeit. Benzinbetrieb lohnt sich eher für größere oder widerspenstige Böden, bedeutet aber Kosten für Kraftstoff, Öl und regelmäßige Motorpflege. Steine, Wurzeln und Leitungen vorher lokalisieren; nahe Bäumen nur flach und mit Abstand zu den Wurzeln arbeiten.